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Zwillingsaustrag
in Trocknern
Ein
neues Austragsystem für Durchlauftrockner -
der STELA Twin-Discharge - eröffnet neue Wege im Trocknerbau!
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Die Dächertrockner
von STELA haben sich seit über 20 Jahren
zur Trocknung und Kühlung von Schüttgütern wie Mais und Getreide bestens
bewährt. Das Verfahrensprinzip der kaskadenförmig hintereinander geschalteten
Dächer ermöglicht eine äußerst schonende und verschleißarme Trocknung und
Kühlung. Das Trocknungsprodukt wandert unter Ausnutzung der Schwerkraft
regelmäßig vom Zuluftdach mit der höchsten Temperatur zum Abluftdach mit
der niedrigsten Temperatur, und von dort wieder zum nächsten Zuluftdach.
Durch dieses Prinzip wird das Trocknungsgut äußerst schonend und gleichzeitig
energiesparend getrocknet, weil für das Produkt genügend Zeit besteht,
um die Feuchtigkeit aus dem Produktinneren nach außen diffundieren zu lassen.
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Bauweise
eines
STELA Trockners
mit
Zentroabscheider

Das
rieselfähige Trocknungsprodukt wird dem Vorratsbehälter (1)
zugefördert, durchläuft aufgrund der Schwerkraft die Trocknungs-
(2) und Kühlelemente (3), bis es von der Austragsvorrichtung (4)
absatzweise in den Auslauftrichter (5) ausgetragen wird. Durch
Brenner (6) und Lufterhitzer (7) - wahlweise sind direkte oder
indirekte Feuerung möglich - wird Frischluft erhitzt. Dieser Luft
wird die Abluft der Kühlelemente beigemischt. Hierdurch wird die
gesamte im Trockenprodukt gespeicherte Wärme dem Trocknungsprozeß
zurückgeführt (Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung).
Die großdimensionierten Warm- (8) und Ablufthauben (9) gewährleisten
eine optimale Luft- und Wärmeverteilung in der Trocknersäule.
Die Warmluft durchstreicht die Produktschüttung, feuchtet
sich dabei auf und wird anschließend vom Abluftventilator (10)
aus der Ablufthaube abgesaugt.
Die staubhaltige Abluft wird im Zentroabscheider (11) gereinigt und
ins Freie abgeführt. Der abgeschiedene Staub gelangt über
Rohre zum Staubbunker oder zur Absackung.
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Bauweise
eines
STELA Trockners
mit Umluft

Hier
wird nicht nur die Abluft aus der Kühlzone, sondern mittels eines
eigenen Umluftventilators (10) die Abluft (und damit die darin noch
enthaltene Energie) aus den unteren Trocknerelementen wiederverwendet.
Ein pneumatisch betätigter Austragschieber (4) sorgt für kurze
Austragszyklen. Mit Hilfe von pneumatisch betätigten Luftklappen,
die ausblasseitig an den Ventilatoren (10) sitzen, wird der Luftstrom
während dieses kurzen Austragszyklus unterbrochen. Entscheidend
für den Anteil der Gesamtluftmenge, die als sog. Umluft wiederverwendet
werden kann, ist u.a. die durchschnittlich zu erwartende Eingangsfeuchte
des Produktes und sind die Parameter der Umgebungsluft. So werden die
Anlagen je nach Standort - z.B. Mitteleuropa, Südeuropa oder Tropen
- entsprechend berechnet und ausgelegt.
Eine Anlage in Mitteldeutschland, deren Hauptaufgabe die Trocknung von
Mais mit einer durchschnittlichen Eingangsfeuchte von 35% ist, erfordert
eine andere Luftaufteilung als z.B. eine Anlage in Südungarn, wo
mit durchschnittlichen Eingangsfeuchten von 22% zu rechnen ist.
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Neu: Der Twin-Discharge

STELA präsentierte vor kurzem
einen neuartigen Produktaustrag für Durchlauftrockner: das zweigeteilte
Austrag-System „Twin-Discharge". Das Grundprinzip ist beinahe banal
einfach, aber die sich daraus eröffnenden Potentiale sind umso größer:
Der neuartige Twin-Austrag erlaubt eine unabhängige Steuerung der Austragszyklen
und somit eine stufenlose Anpassung der Durchlaufzeiten über die Dächertiefe.
Hierdurch lassen sich weitaus höhere Bautiefen realisieren als bisher
für möglich gehalten wurde.
Bis dato war die Bautiefe (T) aus verfahrenstechnischen Gründen begrenzt.
Eine zu große Bautiefe führt zu einer ungleichmäßigen Luftverteilung
in den Trocknerelementen. Bei einem Durchlauftrockner hat dies ein ungleichmäßiges
Trocknungsergebnis zur Folge, da diejenigen Körner, welche näher an
der Warmluftseite liegen, unweigerlich mit höheren Luftmengen und höherer
Temperatur getrocknet werden als die Körner auf der Abluftseite. Insbesondere
bei der Trocknung von Mais mit hohen Eingangsfeuchten kann dieser Effekt
zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Versuche, diesen Effekt mittels
entsprechender Formgebung der Dächer zu unterbinden, erwiesen sich als
nicht praxistauglich: durch ein statisches System ist eine Berücksichtigung
schwankender Produkt- und Umweltparameter nicht möglich. Die Fruchtart
und der Zustand der Naßware (Verschmutzungsgrad, Eingangsfeuchte etc.)
und Umweltbedingungen (Luftfeuchte- und -temperatur etc.) führen zu
veränderlichen Einflüssen, die bei zu großer Bautiefe (T) schädlich
sein können.
Die größere Bautiefe in Verbindung mit dem Twin-Discharge eröffnet im
praktischen Einsatz eine Reihe neuer Möglichkeiten:
- Leichte Anpassung an begrenzte räumliche Möglichkeiten,
z.B. bei Einbau
in vorhandene Gebäude.
- niedrige Bauhöhen
- kompakte Trocknersäule
- Die hohe Dächertiefe ermöglicht den Bau mobiler Durchlauftrockner
in
einer Leistungsklasse, die bisher stationären Anlagen vorbehalten
war.
- In ersten Vergleichen mit konventionellen Bauformen bestätigte sich
die Vermutung
des Entwicklungsteams, daß die größere Bautiefe zu einer
höheren Sättigung der Abluft
und einem z.T. erheblich geringeren Energieverbrauch
führt.
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Der STELA Twin-Discharge ist
als Gebrauchsmuster patentrechtlich geschützt.
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