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STELA Laxhuber GmbH
Öttingerstr. 2
D-84323 Massing
Tel.: +(49) 08724/899-0
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Presse

 
 

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Zwillingsaustrag in Trocknern
Ein neues Austragsystem für Durchlauftrockner -
der STELA Twin-Discharge - eröffnet neue Wege im Trocknerbau!
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Die Dächertrockner von STELA haben sich seit über 20 Jahren zur Trocknung und Kühlung von Schüttgütern wie Mais und Getreide bestens bewährt. Das Verfahrensprinzip der kaskadenförmig hintereinander geschalteten Dächer ermöglicht eine äußerst schonende und verschleißarme Trocknung und Kühlung. Das Trocknungsprodukt wandert unter Ausnutzung der Schwerkraft regelmäßig vom Zuluftdach mit der höchsten Temperatur zum Abluftdach mit der niedrigsten Temperatur, und von dort wieder zum nächsten Zuluftdach. Durch dieses Prinzip wird das Trocknungsgut äußerst schonend und gleichzeitig energiesparend getrocknet, weil für das Produkt genügend Zeit besteht, um die Feuchtigkeit aus dem Produktinneren nach außen diffundieren zu lassen.
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Bauweise eines STELA Trockners mit Zentroabscheider



Das rieselfähige Trocknungsprodukt wird dem Vorratsbehälter (1) zugefördert, durchläuft aufgrund der Schwerkraft die Trocknungs- (2) und Kühlelemente (3), bis es von der Austragsvorrichtung (4) absatzweise in den Auslauftrichter (5)  ausgetragen wird. Durch Brenner (6) und Lufterhitzer (7)  - wahlweise sind direkte oder indirekte Feuerung möglich - wird Frischluft erhitzt. Dieser Luft wird die Abluft der Kühlelemente beigemischt. Hierdurch wird die gesamte im Trockenprodukt gespeicherte Wärme dem Trocknungsprozeß zurückgeführt (Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung).  Die großdimensionierten Warm- (8) und Ablufthauben (9) gewährleisten eine optimale Luft- und Wärmeverteilung in der Trocknersäule.
Die  Warmluft durchstreicht die Produktschüttung, feuchtet sich dabei auf und wird anschließend vom Abluftventilator (10) aus der Ablufthaube abgesaugt.
Die staubhaltige Abluft wird im Zentroabscheider (11) gereinigt und ins Freie abgeführt. Der abgeschiedene Staub gelangt über Rohre zum Staubbunker oder zur Absackung.
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Bauweise eines STELA Trockners mit Umluft



Hier wird nicht nur die Abluft aus der Kühlzone, sondern mittels eines eigenen Umluftventilators (10) die Abluft (und damit die darin noch enthaltene Energie) aus den unteren Trocknerelementen wiederverwendet. Ein pneumatisch betätigter Austragschieber (4) sorgt für kurze Austragszyklen. Mit Hilfe von pneumatisch betätigten Luftklappen, die ausblasseitig an den Ventilatoren (10) sitzen, wird der Luftstrom während dieses kurzen Austragszyklus unterbrochen. Entscheidend für den Anteil der Gesamtluftmenge, die als sog. Umluft wiederverwendet werden kann, ist u.a. die durchschnittlich zu erwartende Eingangsfeuchte des Produktes und sind die Parameter der Umgebungsluft. So werden die Anlagen je nach Standort - z.B. Mitteleuropa, Südeuropa oder Tropen - entsprechend berechnet und ausgelegt.
Eine Anlage in Mitteldeutschland, deren Hauptaufgabe die Trocknung von Mais mit einer durchschnittlichen Eingangsfeuchte von 35% ist, erfordert eine andere Luftaufteilung als z.B. eine Anlage in Südungarn, wo mit durchschnittlichen Eingangsfeuchten von 22% zu rechnen ist.
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Neu: Der Twin-Discharge

STELA präsentierte vor kurzem einen neuartigen Produktaustrag für Durchlauftrockner: das zweigeteilte Austrag-System „Twin-Discharge". Das Grundprinzip ist beinahe banal einfach, aber die sich daraus eröffnenden Potentiale sind umso größer:

Der neuartige Twin-Austrag erlaubt eine unabhängige Steuerung der Austragszyklen und somit eine stufenlose Anpassung der Durchlaufzeiten über die Dächertiefe.

Hierdurch lassen sich weitaus höhere Bautiefen realisieren als bisher für möglich gehalten wurde.
Bis dato war die Bautiefe (T) aus verfahrenstechnischen Gründen begrenzt. Eine zu große Bautiefe führt zu einer ungleichmäßigen Luftverteilung in den Trocknerelementen. Bei einem Durchlauftrockner hat dies ein ungleichmäßiges Trocknungsergebnis zur Folge, da diejenigen Körner, welche näher an der Warmluftseite liegen, unweigerlich mit höheren Luftmengen und höherer Temperatur getrocknet werden als die Körner auf der Abluftseite. Insbesondere bei der Trocknung von Mais mit hohen Eingangsfeuchten kann dieser Effekt zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Versuche, diesen Effekt mittels entsprechender Formgebung der Dächer zu unterbinden, erwiesen sich als nicht praxistauglich: durch ein statisches System ist eine Berücksichtigung schwankender Produkt- und Umweltparameter nicht möglich. Die Fruchtart und der Zustand der Naßware (Verschmutzungsgrad, Eingangsfeuchte etc.) und Umweltbedingungen (Luftfeuchte- und -temperatur etc.) führen zu veränderlichen Einflüssen, die bei zu großer Bautiefe (T) schädlich sein können.

Die größere Bautiefe in Verbindung mit dem Twin-Discharge eröffnet im praktischen Einsatz eine Reihe neuer Möglichkeiten:

- Leichte Anpassung an begrenzte räumliche Möglichkeiten,
  z.B. bei Einbau in vorhandene Gebäude.
- niedrige Bauhöhen
- kompakte Trocknersäule
- Die hohe Dächertiefe ermöglicht den Bau mobiler Durchlauftrockner in
  einer Leistungsklasse, die bisher stationären Anlagen vorbehalten war.
- In ersten Vergleichen mit konventionellen Bauformen bestätigte sich die Vermutung
  des Entwicklungsteams, daß die größere Bautiefe zu einer höheren Sättigung der Abluft
  und einem z.T. erheblich geringeren Energieverbrauch führt.
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Der STELA Twin-Discharge ist als Gebrauchsmuster patentrechtlich geschützt.