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Neue Universal
50 - große Trocknungsleistung und dennoch versetzbar
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Wer aufgehört
hat sich zu verbessern, der hat aufgehört, gut zu sein.
Nach diesem Motto haben die Mitarbeiter von
STELA
den Trocknertyp UNIVERSAL
weiterentwickelt. Zusätzlich zu den vollmobilen und bewährten Bautypen
UNIVERSAL 12, 18 und 25 gibt es nun die neue UNIVERSAL 50.
Die UNIVERSAL 50 ist ein Dächer-Durchlauftrockner. Dies bedeutet, das zu
trocknende Getreide bzw. der Mais werden mittels Elevatoren oben in den
großen Vorratsbehälter der Trocknungsanlage eingebracht und durch die Schwerkraft
durch den Trocknungs- und Kühlbereich gefördert. Hierbei wird die gewünschte
Endfeuchte des Produktes eingestellt und am Austrag der Anlage verläßt
die Ware den Trockner und kann in die Silos eingelagert bzw. weiterverarbeitet
werden.

Die Warmlufterzeugung
der UNIVERSAL 50 kann mit Gas oder Öl erfolgen. Für den Fall eines Gasanschlusses
(Erdgas oder Flüssiggas) wird ein Gasflächenbrenner in die Warmlufthaube
eingebaut, der für eine gleichmäßige Warmluftverteilung über die gesamte
Trocknerbreite sorgt.
Wird Öl als Heizmedium eingesetzt, findet die Feuerung in einem beigestellten
Lufterhitzer statt. Ein Lufterhitzer kann entweder für direkten oder für
indirekten Betrieb ausgelegt sein. Beim indirekten Betrieb werden die durch
die Verbrennung des Heizmediums entstehenden Rauchgase separat abgeführt
und die Frischluft mittels Wärmetauscherflächen erwärmt. Die
STELA-Lufterhitzer
für indirekte Lufterwärmung erreichen einen Wirkungsgrad von 90% und mehr
– TÜV-geprüft.
Die Warmluft wird durch die Trocknungselemente gesaugt und nimmt dort die
Feuchtigkeit des Produktes auf. Am Luftaustritt der Elemente wird der mit
Wasser stark aufgesättigte Anteil der Luft aus der Anlage abgeführt. Dies
geschieht mittels des Radialventilators. Diesem nachgeschaltet findet eine
Entstaubung mittels Zentroabscheider für Staubwerte nach BImSchG statt.
In dem trockeneren Luftanteil aus den Produktsäulen sowie der durch die
Kühlung des Produktes angewärmten Luft ist sehr viel nicht genutzte Wärmeenergie
vorhanden. Diese wird deshalb über einen integrierten Umluftventilator
erneut dem Warmluftstrom zugeführt. Durch diese Form der Energierückgewinnung
läßt sich der Energieverbrauch der Gesamtanlage minimieren, da nur sehr
feuchte und aufgesättigte Luft den Trockner verläßt.
Die Steuerung der UNIVERSAL erfolgt wie bei den meisten
STELA-Trocknungsanlagen
über das Bedientableau der Siemens-SPS. Somit lassen sich auch zusätzliche
Komponenten wie Zuförderschnecken etc. integrieren. Auch der Einbau der
Feuchteregelautomatiken Typ FRA 420 oder 450 bzw. weiterer Automatisierungen
und Überwachungen ist möglich und wird über die SPS gesteuert und geregelt.
Ob nun Mais, Getreide, Raps oder andere Körnerfrüchte getrocknet werden,
der Typ UNIVERSAL 50 schafft es mit der intelligenten Steuerung und den
diversen Einstellmöglichkeiten an z.B. der Luftführung, für alle Produkte
ein gleichmäßig gutes Trocknungsergebnis zu erreichen.
Die Aufstellung der Anlage ist in kürzester Zeit realisiert. Die vormontierte
Trocknersäule der UNIVERSAL 50 wird auf einem fahrbaren Rahmen angeliefert.
Daraufhin werden die Warmluft- und Ablufthaube montiert und die gesamte
Anlage mittels eines Autokrans in die senkrechte Position gebracht. Anschließend
wird ggf. der Lufterhitzer und der Abluftventilator mit Staubabscheider
angeschlossen und die Schnittstellen zur Fördertechnik installiert – fertig.
Die gesamte Montage, von der Anlieferung bis zur Inbetriebnahme, ist in
gut drei Tagen erledigt – bei herkömmlichen fest installierten Trocknungsanlagen
spricht man hier eher von drei Wochen und mehr!
Nicht nur die Zeit ist entscheidend – auch die Leistung. Hierbei steht
die Universal 50 ebenfalls den stationären Anlagen in nichts nach. Mit
einer Kapazität von 12 t/h bei Mais, bei der Trocknung von 35% auf 15%
Feuchte, werden die Mähdrescher während der Trocknungskampagne nicht mehr
schon um 12 Uhr mittags aufhören müssen.
Die UNIVERSAL 50 wird in einer
Woche mit 2000 Tonnen Mais fertig! |
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