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STELA Laxhuber GmbH
Öttingerstr. 2
D-84323 Massing
Tel.: +(49) 08724/899-0
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www.stela.de

 

 

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  CIP-fähige Bandtrockner  
 

STELA präsentiert eine Weltneuheit - den ersten und einzigen
Bandtrockner mit integrierter CIP-Reinigung





Abb.:
Bandtrockner mit integrierter CIP-Reinigung

1 -
Rotierende Sprühdüsen zur Reinigung des Trocknertunnels.

2 - Online-Hochdruck-Reinigung des Bandes während des Trocknungsprozeßes.

3 - Alternativ: kettengeführtes Stahlplattenband.
 
 

 

Jeder Betreiber eines Bandtrockners, der gewisse Mindestansprüche an die Hygiene in seinem Betrieb stellt, kennt die Problematik beim Reinigen seines Trockners. Gerade Verarbeiter klebriger Produkte wie z.B. von gecoatetem Petfood oder Cerealien wissen um die langwierige und mühselige Arbeit beim Reinigen des Trocknertunnels.

Aus dem Molkereibereich z.B. sind schon länger CIP ("cleaning-in-place") Reinigungssysteme bekannt, die mit einer Vielzahl von stationären Sprühdüsen, Tanks, Rohrleitungen etc. automatisch reinigen. Derartige Systeme kommen für einen Bandtrockner nicht in Frage. Die Gründe liegen u.a. darin, daß bei einem Bandtrockner eine Vielzahl beweglicher Teile zu reinigen sind, und die Größe vieler Trocknungstunnel eine Unmenge an Düsen und somit Reinigungslösung erforderlich machen würde.

STELA entwickelte jetzt ein Reinigungssystem, bei dem rotierende Hochdruckdüsen auf einem quer- und längsverfahrbaren Schlitten untergebracht sind. Der Einsatz von rotierenden Sprühdüsen bietet die bestmögliche Verteilung der Reinigungslösungen nach allen Seiten, also auch der Stirnseiten und der Labyrinthbleche. Durch den Aufbau der rotierenden Sprühdüsen auf einem Ober- und Unterschlitten ist es STELA gelungen, bei dieser CIP-Reinigung mit geringstmöglichem Einsatz von Reinigungslösung auszukommen. Da der Reinigungsschlitten sich im Trocknerbetrieb außerhalb der Produktzone befindet, wird der normale Trocknungsprozeß nicht beeinträchtigt.

Die eigentliche CIP-Anlage selbst, welche die Reinigungslösung erzeugt, kann wegen der erforderlichen geringen Menge an Reinigungslösung und der intensiven Reinigung als Frischansatzreinigung konzipiert werden. Eine Stapelreinigungsanlage mit mehreren Behältern ist nicht erforderlich.

Die integrierte CIP-Reinigung dient zur Reinigung von Bandtrocknern für gecoatete Cornflakes, Petfood und ähnlich klebrige Produkte.

Die Reinigung der Trockner erfolgt über Reinigungsschlitten über und unter den Trocknungsbändern, die mit rotierenden Sprühdüsen bestückt sind. Somit werden die Flächen oberhalb und unterhalb der Bänder gereinigt. Die Reinigung des Bandes erfolgt in der separaten Online-Reinigungsstation des Trockners. Die Ober- und die Unterschlitten werden jeweils gemeinsam versorgt und abwechselnd betrieben. Die Zufuhr des Wassers bzw. der Reinigungslösungen erfolgt über 1"-Schläuche mit automatischen Schlauchaufwicklern.

Die CIP-Anlage wird als kompakte Einheit auf einen Grundrahmen aufgebaut und besteht im wesentlichen aus einem 2.500 l - Tank, einer Vorlaufpumpe, einem Wärmeaustauscher, einer rückspülbaren Siebeinheit und den Dosiereinrichtungen für die Reinigungskonzentrate.

Als Reinigungsmedien stehen Kaltwasser, Heißwasser, Lauge und Säure zur Verfügung. Der Reinigungstank wird entsprechend dem Bedarf bis zu einer einstellbaren Menge mit Wasser befüllt. Zur Erhitzung wird das Wasser durch den Wärmeaustauscher im Kreislauf gefahren. Zum Ansatz von sauren oder alkalischen Reinigungslösungen wird Konzentrat zudosiert, bis der vorgewählte Leitwert erreicht wird.

Die Vorspülung erfolgt mit Kalt- oder Warmwasser, das für ein oder zwei Durchläufe zunächst über die Ober- und dann über die Unterschlitten versprüht wird. Das Wasser spült leicht ablösbare Verschmutzungen ab und schwemmt sie aus der Maschine. Das stark verschmutzte Vorspülwasser wird vor der Siebeinheit in den Gully geleitet, so daß das Sieb nicht verstopft wird.

Anschließend wird 1-2%ige Natronlauge oder ein entsprechend konfektioniertes Reinigungsmittel angesetzt und aufgeheizt. Über den hin- und herfahrenden Unterschlitten wird nun die Hauptverschmutzung im Bereich unter dem Band im Umlauf gereinigt. Bei entsprechender Verschmutzung kann diese Prozedur zuerst auch mit dem Oberschlitten erfolgen. Wenn Temperatur und Leitwert im Rücklauf von der Maschine die Mindestwerte erreicht haben, läuft diese Reinigungsphase für eine vorgegebene Zeit oder eine festzulegende Anzahl von Schlittendurchläufen. Anschließend wird die Reinigungslösung in den Gully geleitet und die Anlage wird mit Wasser gespült.

Nun wird die Anlage in gleicher Weise mit Salpetersäure gereinigt, wobei Konzentration und Temperatur in der Regel niedriger liegen und kürzere Zyklen gefahren werden. Die Nachspülung mit kaltem Frischwasser erfolgt über den Ober- und Unterschlitten solange, bis der Leitwert im Rücklauf keine Reinigungsmittelreste mehr anzeigt.

Eine Siebeinheit im Rücklauf verhindert, daß Partikel aus der Maschine in den Reinigungsbehälter und von dort in die Düsen gelangen und diese verstopfen können. Die Strömung durch das Sieb kann durch eine Ventilkombination umgeschaltet werden. Wenn sich die Siebfläche durch die Schmutzfracht zusetzt, steigt der Vordruck. Das Sieb wird nun im Umlauf gefahren und mit unverschmutzter Lösung direkt aus dem Behälter rückgespült. Diese automatische Rückspülung ist zu jedem Zeitpunkt während der Reinigung möglich.

Der Einsatz von Doppelsitzventilen für die Konzentratdosierung und die Verteilung zu den Trocknern gewährleistet auch im Falle von Dichtungsschäden, daß das letzte Spülwasser nicht mit Chemikalien kontaminiert werden kann. Außerdem wird so sichergestellt, daß durch eine laufende Reinigung nie Flüssigkeit in einen anderen Trockner gedrückt werden kann, der sich in Betrieb befindet. Damit nach der Reinigung kein Wasser aus den Düsen auf das zu trocknende Produkt tropfen kann, werden die Düsensysteme am Schluß der Reinigung mit Druckluft freigeblasen.

An den Stirnseiten der Maschine werden die Schlitten jeweils auf weniger als 700 mm an die Wand gefahren, damit diese Flächen gut besprüht werden. Produktverteilung und Trocknerabschottungen werden flexibel ausgeführt, um ein Durchfahren des Schlittens zu ermöglichen.

Um den Wasserverbrauch der Anlage bei der Vorspülung zu reduzieren, kann als Option das kaum verschmutzte Nachspülwasser gesammelt und für die Vorspülung der nächsten Reinigung eingesetzt werden.